Sonderpreis Magazin Photographie für Andrea Seifert #Hannover #Fotografie #Kunst #Kultur #Fotowettbewerb papier I liebe

26 Okt

Das Magazin Photographie, Medienpartner des Fotowettbewerbs, vergibt einen weiteren Sonderpreis an Andrea Seifert aus Hannover für ihre modernen Interpretationen adliger Damen. Sie erhält ein 3 Jahres-Abonnement der Zeitschrift.

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Die Fotografin über ihre Arbeit:

„Inspiriert durch Portraits von Königin Katharina von Württemberg und Frederike von Mecklenburg haben mein Team (bestehend aus Stylistin: Irmela Schwengler, Haare & Makeup: Kerstin Hajdu und Model: Sophie S. / brodybookings ) und ich moderne Interpretationen von adligen Damen entwickelt. Das Konzept für das Shooting wurde von Irmela Schwengler und mir entwickelt.
Zur Geschichte von Königin Katharina (nach Wikipedia): Großfürstin Katharina Pawlowna wurde 1788 geboren. Sie heiratete in zweiter Ehe mit 28 Jahren, ihren Cousin, den württembergischen Kronprinz Wilhelm. Dieser wurde kurz nach der Hochzeit zum König und Königin Katharina engagierte sich stark wohltätig. Katharina starb nach nur drei Ehejahren im Januar 1819. Als sie erfahren hatte, dass ihr Mann nicht bereit war, sein Verhältnis aufzugeben, lief sie – nur mit einem dünnen Kleid bekleidet – in den Park des Neuen Schlosses in Stuttgart, wobei sie sich in der winterlichen Kälte eine Grippe zuzog, an der sie wenige Tage später starb. König Wilhelm I. ließ seiner Frau bei Stuttgart ein Mausoleum  errichten, in dem sie 1824 beigesetzt wurde. Auf seinem Portal steht geschrieben: „Die Liebe höret nimmer auf“. Zur Geschichte von Friederike, Herzogin zu Mecklenburg–Strelitz (nach Wikipedia): Sie wurde 1778 in Hannover geboren und verstarb 1841 auch dort. Sie war durch Geburt Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Sie war dreifach verheiratet und durch ihre Ehen Prinzessin von Preußen, Prinzessin zu Solms-Braunfels und Königin von Hannover.
Beide Frauen hatten ein bewegtes Leben und sind der Nachwelt auch durch ihre Schönheit bekannt.
Beide historische Gestalten können ähnlich wie andere historische oder literarische Figuren als Denkmodelle für des weibliche Rollenbild interpretiert werden und die Frage in uns als Betrachter offenlegen, wie weit wir uns heute emanzipiert haben?
Oder wie stark die Rolle der Frau in der Gesellschaft sich eigentlich unterscheidet von damals, und ob wir nicht auch ähnliche Kriterien an Frauen anlegen, ohne es zu merken. Auch haben wir als eine assoziativere Interpretation der „adligen Dame“ diesen beiden Damen dazu erfunden, um unsere Nähe zu diesen Geschichten zu verdeutlichen.
Die Kleidung auf unseren Fotografien ist aus Papier gemacht worden. Sie zeigt, dass diese Damen uns meist nur noch auf dem Papier bekannt sind. Wir haben weißes Papier gewählt um damit eine fragile und vergängliche  Projektionsfläche für den Betrachter zu schaffen, die ihm hilft die Distanz zur Vergangenheit zu überwinden.“

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